Höchsten Auswärtssieg seiner Bundesliga-Geschichte: FCA gewinnt 4:0 gegen Stuttgart +++ Ursache unklar: Brand in Asylunterkunft in Nördlingen +++ Ursache ungeklärt: AfD-Vize Gauland nennt Flüchtlingshelfer »nützliche Idioten« +++  AfD laut Emnid-Umfrage wieder auf Abwärtstrend +++ Komplexe Ursache: Augsburger Haushalt weiterhin defizitär – für 2016 fehlen 21,6 Mill. +++ OB Kurt Gribl unterzeichnet Drei-Jahres-Vertrag zur Finanzierung des MODULAR-Festivals in Augsburg. Gleiches Geld, doch jährliches Festival +++ Nach gescheiterter Fusion steht neues Konzept der Stadtwerke – fünf Millionen zusätzlicher Erlös plus Stellenabbau +++ MAN: Kurzarbeit für 550 Beschäftigte +++ Produktivitätssteigerung auch beim Weltbildverlag: Streichung von 50 Stellen wegen Neuausrichtung +++

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Politischer Salon in Augsburg macht »Ethik in der Wirtschaft« zum Thema +++ Einnahmeplus für Vermieter: Mietkosten im Landkreis Augsburg in 15 Jahren voraussichtlich verdoppelt +++ Asylbewerber bringen höhere Mieten: Landratsamt zahlt für Häuser und Wohnungen Zuschläge von rund 25 Prozent. Laut AZ lassen Vermieter Verträge dennoch platzen, da sie noch mehr wollen +++ Billiglösung kommt nicht in Frage: Neue Pläne für Bahnhofsvorplatz veröffentlicht. Aus 70 Mill. aktuell über 200 Mill. +++ Vom Bahnhofsplatz ohne umsteigen zum Flughafen nach München: bis zu 19 x täglich per Fernbus für 13 € +++ Dreißigjähriger Krieg beendet: Linie 3 soll nach Königsbrunn fahren +++ Augsburg wird mutig: Der „unvermittelbare“* André Bücker (46) aus dem Bayreuth des Ostens – der Kurt Weill-Stadt Dessau, übernimmt ab 2017 Theater-Intendanz in der Brecht-Stadt +++ Ab dann beginnen auch die Bauarbeiten am Theater +++ Bauarbeiten – für ca. zwei Monate – auch im Viktor +++ Klimafreundlich: Drei von drei möglichen Sternen von Tierrechtsorganisation PETA für Veganfreundlichkeit der UniMensa +++ Noch nicht durch PETA für ihre vageren Angebote ausgezeichnet: Cigköftem, Beißer Burger, Razz Fazz, Cafe Dreizehn, Striese, Lokalhelden, Sevil Imbiss, Kichererbse oder der City Club +++ Jugend von heute: Studenten verarbeiten Flüchtlingsschicksale (»Geschichten aus dem Grandhotel«) zu Comics +++ Worte statt Taten: Wirtschaftsjunioren Augsburg (WJA) diskutieren Flüchtlingsintegration +++ Augsburger Organisation Prokapsogo schickt Hilfscontainer nach Kenia +++ Dringend notwendig: Stadt prüft weitere Asylunterkünfte +++ Nötig: Übergepäck eines Flüchtlings sucht ab sofort Kinderwägen und Nachhilfelehrer +++ Leider notwendig: Muslime distanzieren sich auch in Augsburg von Pariser Terroranschlägen und Islamischen Staat +++ In diesem Staat / dieser Stadt: Exhibitionist entblößt sich vor Kita. +++ Gerichtsverfahren gegen pädophilen Kinderarzt Harry S. eröffnet. +++ Großbordell für Lechhausen (knapp 34.000 Einwohner) geplant +++ Anschaffen im Hallo Werner im er dienstags +++ Independent: 25. »Tage des unabhängigen Films« gestartet. +++ Hochkultur: Premiere für Goethes lebensmüden Werther im Sensemble Theater +++ Popkultur: Deichkind im Februar in Augsburg +++ Respekt: 10.000 Unterschriften für Erhalt des Kulturparks West in Augsburg gesammelt +++ 500 registrierte Mitglieder bei swa-Car-Sharing +++ Lokalpatriotismus: Augsburger bei The Voice of Germany +++ Menschenzoo: Einladung in Bayerns modernstes Gefängnis, die JVA Gablingen – 30.000 Besucher erwartet +++ Tierzoo: Verstärkung der Känguru-Gruppe aus Nürnberg eingetroffen +++ Tierprodukte: Landgericht Augsburg hat Klage der Milchbauern ob der Milchpreisberechnung gegen Molkerei Müller abgewiesen +++ Wurst zum kuscheln: Berliner Textilfleischerei auf Textilmarkt im tim +++ Erster Schnee in Augsburg +++

*OB Dessau

»… Soviel Glück zu sehen. Das ist einfach unglaublich.«* Der Kino-Dokumentarfilm »Happy Welcome« begleitet vier Clowns bei ihrer Tour durch acht deutsche Aufnahmeeinrichtungen und Heime für Flüchtlinge und Asylbewerber. Im Zuge der 25. Tage des unabhängigen Films in Augsburg, wird der Regisseur Walter (60) Steffen am 18.11. seine Dokumentation persönlich vor dem deutschlandweiten Kinostart vorstellen: Happy Welcome in Augsburg.

Der Film erzählt vom Lächeln, von den Auftritten der Clowns, der Tristesse des Flüchtlingsalltages, den Begegnungen mit teils traumatisierten Kindern und Erwachsenen, von Treffen mit Helfern und von Orten in diesem Land. Berührend, heiter und unterhaltsame Aspekte von einem Deutschland als ein Gastland mit einer Willkommenskultur.

»Wenn jeder darüber nachdenken würde, wie möchte ich behandelt werden, wenn ich in so einer Situation bin und dann danach reagiert, wäre das schon klasse«, sagt eine Rotkreuzhelferin. *Regisseur Walter Steffen (60) über die Produktion: »Es war die wohl glücklichste Woche meines Lebens.« Die süddeutsche schreibt »ein einfühlsamer Film, der tief berührt«.

Programm 25. Tage des unabhängigen Films Augsburg

Das Herz Augsburgs schlug am Freitag den 13.11. französisch. Libanesisch hatte es bei den Anschlägen in Beirut – kurz zuvor – nicht geschlagen. Für Frauke Poetry (#AfD) »war Paris nur eine Frage der Zeit«. Wir fragen Frau Petry: Sind wir nicht alle ein bisschen bluna? Oder: Immer schön Brot kauen, dann wird auch der Kot braun, sagt unser Mitbewohner. +++ Wir stellen statt Teelicht eine Musikbox ans Fenster und gedenken der Opfer, der Insassen der Boote im Mittelmeer und den Gästen des Presseballs.

Stay optimistic

+++ Die Regio Augsburg rechnet mit 30 Mille Umsatz durch Christkindlesmarkt. Wir rechnen mit weiteren Flüchtlingen und Wintereinbruch in Schwaben, mit Wohlstandspatrioten der AfD aber auch mit weiteren Helfern bei Übergepäck eines Flüchtlings. Aktuell 2.700 bis 3.000 Flüchtlinge in Augsburg aufgenommen, so Gribl. +++ Die CSU Augsburg feiert 70jähriges Bestehen. Das Netz feiert die »100 Fragen nach Paris« von Jan Böhmermann. +++ Schlechte Quote für regionale Wirtschaftspolitik: Neues Technologiezentrum im Innovationspark nur noch 25% Mieter-Auslastung. +++ Im Konzept zur Finanzierung der Theatersanierung sollen weder Baupreissteigerungen noch Zinsen beachtet worden sein. Bürgerworkshop schlägt zudem Integration eines Nachtclubs vor. Übergangsstätte eventuell Gaswerk-Areal. +++ Das Maxfest liegt aufgrund der Haushaltslage wieder auf Eis. Alternativ dafür Augsburger Sommernächte angedacht. +++ Fugger- und Welser Erlebnismuseum hofft auf Deutschen Tourismuspreis. +++ Die Manomar-Gründerin erhält Bundesverdienstkreuz für ihre »öko-soziale Modefirma«. +++ Onimos (Second-hand-Shop) bot »Erlebniskonzert« mit Sängerin DADA. +++ Der FCA spielte 4:1 gegen Alkmaar. Der deutschsprachige Slam 2015 spielte Augsburg in die on-, off- und sozialen Medien – ebenso an die 10.000 Besucher in die Kongresshalle am Park. In den Augsburger Medien ferner auch die „stinkende“ Schule in Königsbrunn. Horst Thieme in der Süddeutschen und im BR. Helmut Schmidt überall. +++ Augsburg spielt 5:1 gegen Dortmund. Ein Gebet muss her! Beim DFB-Pokal in Freiburg 3:1. Gebet wirkt. Gegen Mainz dann ein dramatisches 3:3. Dann gewinnt Werder 2:1. Man wird fortan von taktischen Baustellen sprechen. Manche beten für den Trainerrücktritt. +++ PRO Augsburg betet für mehr Manager mit unternehmerischem Denken in der Stadtverwaltung. +++ Projekt Augsburg City empfiehlt die Stadtsparkasse bei einem Besuch der Augsburger Innenstadt. In echt. +++ #prayforparis auch beim Boxboten. +++ Wir empfehlen das Augsburger Kurzfilmwochenende ab dem 18.11. Für den Magen empfehlen wir das diensttägliche kostenlose After-Anschaffen-Buffet im Hallo Werner, für den Kopf einen Besuch der Schuld-und-Bühne-Inszenierung von Bluetspot Productions. Zur Befriedigung und sobald möglich, einen Besuch bei Kätchen’s! Der Laden im Domviertel ist kurz vor Eröffnung. Unweit von Onimos oder der Buchhandlung am Obstmarkt – Letztere aktuell mit einer Jochen Eger-Fotoausstellung zu Augsburg. +++ Cafe Tür an Tür (Straßenbahndepot Wertachstraße) veranstaltet Babyparty für schutzsuchende Mütter auf der Flucht. +++ Schuh Schmid bezieht ehemalige Kaufhof-Filiale Ende November – nebst McDonald der neue Stern am Kö. +++ Dein Augsburg veröffentlicht Video zur Promotion der City App. +++ Peter Pan feiert Premiere im Theater Augsburg. Und jetzt kommst du!

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Jan Philipp Zymny ist Gewinner der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaft 2015, die gestern Abend in der – immer wieder beeindruckenden – Kongresshalle am Park in Augsburg über die Bühne ging. Gratulation an Jan Philipp Zymny – dein Unterhaltungsfaktor geht über durchschnittliche Entertainer-Qualitäten weit hinaus. Sicher nicht nur wegen des Unsinns.

 Gratulation aber auch den übrigen TeilnehmerInnen. Insbesondere Lisa Eckhart, die an die Jelinek erinnert und zunächst gar mit dem späteren Gewinner in der Eröffnungsrunde einen identischen Punktestand erzielte. Das gibt das Regelwerk der Meisterschaft vor, dass bei Punktegleichstand eine Münze über Sieger und Siegerin entscheide. So wurde Lisa trotz tosendem Beifalls aus dem Wettbewerb „geworfen“. Sicher der dramatischer Höhepunkt des Abends. Lisa Eckhart steht dem des Gewinners in nichts nach.

Erwähnenswert sei rückblickend auch die „Performance“ von Julius Fischer, die vorne weg dem Warm-up zum Abend diente.

Die Videoaufnahme zur melodisch-bläsernen Eröffnungszeremonie der Betriebs-Kapelle der Lech-Werke ist nicht auffindbar. Ihr seid der Shit – so gut!

Claudia Roth, Ihre Euphorie erschien innerhalb der Halle viral. Ihr „Impulsgeschrei“ war energetisch und inhaltlich ein wirklich warmer Föhn! Er hat mich nur leider vergessen lassen was Herr Gribl, der vor Ihnen sprach, sagte. Aber es stimmt Frau Roth: In Augsburg heißt man Menschen willkommen. Danke für Ihre Leidenschaft und das Dabeisein.

Kurt Gribl – es war wirklich schön den Oberbürgermeister in diesem kulturellen Zusammenhang auf der Bühne zu sehen. Man möchte fast annehmen, Kultur in Augsburg erscheine dem OB wertig. Enttäuschen Sie uns nicht!

Einen ernsthaften Dank an den Organisator Horst – du meine Fresse, bist du umtriebig! – Thieme und die vielen helfenden Menschen mit ihm und um ihn herum, für diesen gelungenen Abend für uns und unsere Gäste (ca. 1.400 insgesamt?) in Augsburg.

Der contact Augsburg e.V. eröffnet den Weihnachtsmarkt. Strom und Trinkwasser werden teurer. Wohnen in Augsburg ebenso. Sido kommt nach Augsburg. Element of Crime und Hagen Rether auch. Theatersanierung entzündet Diskussionen um Haushalt und Bürgerbeteiligung. Gribl spricht mit Angela Merkel über die Flüchtlinge. Seehofer will Gribl als seinen fünften Stellvertreter. Das Projekt Augsburg City empfiehlt ReWe (?) bei einem Besuch der Innenstadt. Wir empfehlen die Lokalhelden oder einen Blick in die Moritzkirche. Außerdem Tickets für das Brechtfestival (jetzt erhältlich). Ebenso die Kültürtage (laufen), Beißer Burger (Essen) und den SLAM 2015 (seit Dienstag). Hamlet empfehlen wir auch (Ballett). Der FCA wirkte unentschieden. AfD findet Wähler. Halloween findet Fratzen. Die Welt ist trotzdem gut. So wie das Drunken Monkey und seine Craft-Biere. Apropos gut: Maria Aslan von Übergepäck eines Flüchtlings bekommt Interview auf a.tv. Vapiano und Star Wars sind in aller Munde. Das Werner geht dienstags ab sofort anschaffen und bietet kostenloses Buffet für jeden Mund. Der City Club macht Kurzurlaub. In der Glimmer Bar kann ein jeder jetzt donnerstags eigene Musik auflegen. Johannes Bühler liest über die Festung Europa. Der basic ist immer noch nicht umgezogen. attac klärt über Flüchtlingsursachen auf. Das lab30 war ein erfolgreiches Klangexperiment. Der Augsburger Presseball wird kein Klangexperiment. Wir experimentieren auf twitter. Ein Schreiberling experimentiert mit uns. Das Ponykarussell auf dem Plärrer soll abgeschafft werden (change.org). Gegen die Wildtierhaltung in Zirkusbetrieben wie Carl Busch auf dem Plärrer wird am 7.11. demonstriert.

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Unter den Artikeln der Online-Medien zur Flüchtlingskrise finde ich Sehnsüchte – sie, die Sehnsüchte, treiben dort aufregende Stilblüten. Sehnsucht nach Vergangenheit blüht jetzt vielerorts wie Unkraut. Doch findet man Vergangenheit nicht in der Gegenwart. Egal wie sehnsüchtig wir uns wünschen das alles bleibt wie es einmal war. Daran wird man auch in Erfurt und Dresden nichts ändern können. Die Veränderung kommt bekanntlich immer und ist beständig. Und da wird es aktuell vielen zu bunt. Wie schön wäre jetzt eine Zukunft nur für uns allein, die man nicht teilen müsste mit denen aus der Fremde, die grade nach Zukunft suchen und sie in Deutschland zu finden hoffen? Ist es das, was manche denken?

Gebt mir Zukunft. Mir, nicht denen die aktiv danach suchen, lese ich in den Kommentaren. Ich sage das so. Um Verständnis zu signalisieren – für die Suche nach Zukunft. Nicht für ihre Worte! Die sind … alarmierend. Perspektivlosigkeit muss einem den Atem rauben, das Lebensglück oder vermutlich sogar Hoffnung. Und die einzigen mit denen man diesen Zustand teilen könnte, sind die Fremden die durch die Grenzzäune sickern und dasselbe suchen: Zukunft oder Lebensglück. Und man ahnt – so weit wie die schon gelaufen sind, haben die das Zeug hier eine Zukunft zu finden. Aber man selbst? Vielleicht gesellt man sich da lieber zu den Pegida- und AfD-Menschen. Die sprechen zumindest die eigene Sprache. Denen scheinen die meisten Wege auch zu weit. Denen fehlt auch das Zeug zur Zukunft. Die lieben sogar Vergangenheit: Statt einem grenzenlosen Europa, wünschen die Ländergrenzen und die auch noch möglichst geschlossen. Weitsicht ade. Problem ungelöst. Aber aus Angst und Lösungsinkompetenz rennt man ihnen wohl mit kalten Füßen und Kerzen in den Händen sehr gerne hinterher.


Welch blühende Ironie, Sarkasmus, Zynismus machen sich in den Kommentarspalten unter den Artikeln zur Flüchtlingskrise breit und geben uns als Gesellschaft das Zeugnis ausgezeichneter Wohlstandshüter? Besitzen, verteidigen und wenig bis gar nichts abgeben. Von unseren Spielplätzen im Frieden, von unserer ärztlichen Versorgung für jeden, von unserer Herzlichkeit. Keinen Gedanken sich der Situation zu stellen, das Beste herauszuholen, sich zu engagieren, andere zu unterstützen die wissen wie man Perspektiven findet und Probleme löst. Erfahrungen statt Urteile sammeln für etwas das man nicht lösen will. Statt Galgenhumor und Mordgelüsten. Was für schreckliche Worte die Angst produziert. Zudem Defarmierung von Politikern, Flüchtlingen, Medien – der Gesellschaft und somit auch derer die helfen die Not im Inn- und Ausland zu lindern. Natürlich, die Bundesregierung könnte mehr Aufklärungsarbeit leisten, mehr Transparenz schaffen, den Ängsten begegnen. Wir alle könnten mehr.

Was mehr sind wir, als die Hüter des Reichtums, als selbstgefällige Fratzen die als kleine Phrasendrescher unter die Kommentar-Publizisten gegangen sind? Milliarden für die Finanzkrise waren wir bereit zu investieren, wenngleich gefühlt auch nur als Opfer. Ich habe die Finanzkrise schwerlich verstanden. Ein paar Millionen für Menschenleben hingegen lassen uns aber die Nerven verlieren. Obgleich diese Krise umso vieles leichter verständlich scheint und so viel schwerwiegender ist. Wer will behaupten er sei noch Mensch, der so gegen Menschen ist, gegen das Teilen, Helfen, Verstehen und Sorgen? Der Grenzen zieht, doch sich selten fragt was er oder sie getan hat, für das, worin er oder sie lebt, außer es zu genießen: Sicherheit, Warmwasser, ein paar Schuhe, Familie, James Bond und Zucker im Tee.

Wir sind Gesellschaft, sind das System, wir sind die Medien, sind Mutti, sind alle etwas Merkel oder Maas, Europa oder Exporteure militärischen Geräts. Und wir alle sind Pegida, wenn wir sie ausgrenzen, abstoßend finden und verurteilen ohne den Konsens zu suchen. Wo sind wir besser? So leicht kommen wir da nicht raus. Wir sitzen gemeinsam in der Komfortzone.

Wir haben Werte. Dafür gibt es Gründe und viele blutige Geschichten. Dafür gibt es leider keine Festung und keine Grenze. Diese Werte sind schutzlos, immer dann, wenn wir sie nicht verteidigen. Es ist leicht zu sagen, man könne nichts tun. Doch es befreit nicht und es stimmt nicht. Wir alle sind Angsthasen oder Faulpelze, so lange wir keinen Teil zur Lösung beitragen.

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